Das Thema ECM System in Banken gewinnt rasant an Bedeutung. Mit einer zunehmenden Informationsflut, spielt das Thema Informationssicherheit und Complicance insbesondere in Banken eine tragende Rolle, auch darum beschäftigen sich aktuell viele Banken mit der Einführung von Enterprise Content Management Systemen (ECMS). Solche ECM-Systeme stellen eine Informations Governance für das jeweilige Institut sicher, die auf einem strukturierten und effizienten Ansatz basiert. Ein ECM System umfasst nach der Definition des AIIM Dachverbandes die Technologien zu nachstehenden Funktionalitäten:

  1. Capture: Erstellen, Beschaffen und Organisieren von Informationen.
  2. Manage: Verarbeiten, Modifizieren und Nutzen von Informationen.
  3. Store: Temporäres Speichern von Informationen.
  4. Preserve: Mittel- und langfristige Aufbewahrung und Sicherung von Informationen
  5. Deliver: Bereitstellung der Informationen für Kunden und Endanwender.

Durch ein ECM System können insbesondere wenig strukturierte bis unstrukturierte Daten zu einem Informationsaspekt und einem verwalteten Verzeichnis zusammengeführt werden. Das ECM-System ist damit ein quellenunabhängiger Informationsdienst, der für alle Fachanwendungen zur Verfügung steht.

ECM System in Banken: Wesentliche Vorteile

Aus diesem Verständnis heraus ergeben sich folgende wesentliche 3 Vorteile für die Einführung von ECM Systemen in Banken:

  1. eine ECM Lösung schlägt eine zukunftsorientierte Brücke zwischen den noch etablierten Server-System-Architekturen und den webbasierten SaaS-Systemen
  2. mit einem ECM kann ein zentrales Informationsverzeichnis geführt werden, so dass Insellösungen und kostenintensive Abgleiche dezentraler Informationsquellen vermieden werden
  3. die zentrale und gesicherte Verfügbarkeit, Bereitstellung, Archivierung und gezielte Versorgung von Fachanwendungen mit Informationen ist eine bedeutende technologische Errungenschaft, die operative Systeme (wie z.B. ein CRM) wesentlich stützt.

gewinnen