Der Einsatz von Systemen für Workforce Management in Banken verzeichnet ein rasantes Wachstum. Diese Systeme werden in den kommenden Jahren eine stärkere Präsenz in den Kreditinstituten haben.

Die zunehmenden Anforderungen an die Skalierbarkeit von Geschäftsmodellen führen auch zu erhöhten Anforderungen an eine bedarfsgerechtere Einsatzplanung von Human Ressources. Der zunehmende Einsatz von KI-basierten Planungsmodulen zeigt dabei einen richtungsweisenden Trend, bei dem auf der Basis vergangener und aktueller Personaleinsatzzahlen in Verbindung mit individuellen Bedarfstriggern im Unternehmen eine kundenfokussierte Ausrichtung möglich ist.

Workforce Management in Banken: Vier Schlüsselbereiche beachten

Klassischerweise lässt sich ein Workforce-Management in die vier Schlüsselbereiche unterteilen: Strategische Personalplanung, Personalkosten-Benchmarking, Recruiting, Mitarbeiterentwicklung. Business-Szenarien bilden dabei eine elementare Grundlage für eine dynamische Bedarfsplanung, auf dessen Grundlage strategische Managemententscheidungen schneller und differenzierter getroffen werden können.

Laut Accenture könnten Banken durch den Einsatz von KI ihre Bruttowertschöpfung bis zum Jahr 2035 um jährlich ca. 4,3 % steigern. Gleichermaßen werden Kosteneinsparpotenziale in einem zweistelligen Bereich für die Finanzindustrie erwartet. Die quantifizierbaren Wertschöpfungsbeiträge durch den Einsatz von Workforce-Management-Systemen gilt es institutsspezifisch zu ermitteln, unbenommen von der Tatsache, dass ihr Einsatz branchenübergreifend als gewinnbringend zu beurteilen ist. Ein Workforce-Management-System hat sich als State-of-the-Art-Technologie etabliert, welches als wichtiger Baustein der Digitalstrategie von Banken Berücksichtigung finden sollte.