Ein Großteil der Finanzinstitute verfügt bereits über eine Business-Intelligence-Strategie (Abk: BI) und hat über deren Zielausrichtung entschieden. Die Bedeutung des Einsatzes von Business Intelligence in Banken, welche sich unterteilt in die Bereiche der Datenanalyse und Advanced Analytics, wurde schon früh erkannt und in die Verantwortungsbereiche der Institute getragen. Die internen Treiber zur Einführung von BI-Software in Banken können aus der Geschäftsfeldsteuerung, Controlling, IT, Compliance, Risk-Management etc. entstammen und spiegeln damit das breite Einsatzspektrum in Banken wieder.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Business-Intelligence-Strategie ist der Aufbau eines zentralen Datenpools (Data Lake) in Verbindung mit der Sicherstellung von verfügbaren Datenqualitäten. Der Aufbau eines solchen Data Lakes ist als Schlüsselfaktor zu betrachten, da bekanntlich die Qualität der verfügbaren Daten über deren Aussagefähigkeit entscheidet. Es ist ein wichtiges Zukunfts-Investment, um die Potenziale von Business-Intelligence vollumfänglich nutzen zu können. Die frühzeitige Berücksichtigung von regulatorischen sowie datenschutzrechtlichen Anforderungen ist dabei eine wichtige Voraussetzung.

Wachsende Bedeutung von Business Intelligence in Banken

Warum BI im Finanzsektor an Bedeutung gewinnen wird:

  • die schnelle Verfüg- und Verwendbarkeit von Daten entwickelt sich zur Schlüsselkompetenz innerhalb von Geschäftsmodellen;
  • das Management von strukturierten und unstrukturierten (Echtzeit)-Daten ist bereits heute ein zentraler Werttreiber;
  • um die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse von Kunden erkennen und bedienen zu können, ist die Integration von BI in die Geschäftsstrategie eine wichtige Voraussetzung;
  • BI bedeutet konsequent ein konsequentes Durchdringen digitaler Technologien in alle Unternehmensbereiche, um die Chancen des Marktes bestmöglich erkennen und nutzen zu können.